Lieber Bundesvorstand, wir müssen reden (ein offener Brief)

Hallo liebe Mitglieder*innen des Bundesvorstandes,

ganz parteitypisch mach ich das hier einfach mal mit einem offenen Brief.

Ich weiß, ihr hattet es alle nicht leicht in eurer Amtszeit. Alle von euch haben Dinge getan[tm](c). Dinge, die je nach Einzelfall, Sichtweise, Filterbubble und/oder persönlicher Kenntnis mancher Fakten mal von einigen für richtig, von anderen für fhalcs und von noch anderen für den ultimativen Verrat an piratischen Grundsätzen gehalten wurden. Dinge, die gelegentlich umstritten, gelegentlich Konsens waren. Dinge, für die ihr in den meisten Fällen kein Lob[1] und in manchen Fällen sogar mehr oder weniger Shitstorm-ähnliche Dinge[3] abbekommen habt.

Gewiss habt ihr alle bei irgendwas auch einen oder mehrere Fehler gemacht. Ist ja auch ganz normal – Luft nach oben ist schließlich immer. Noch dazu, da Ihr in ein Ehrenamt gewählt wurdet, wo Ihr derzeit so knapp 31.000 Personen „anführen“[4] sollt, von denen mindestens 50.000 sowieso alles besser wissen und den einzig wahren Weg zur einzig wahren Wahrheit kennen und diesen selbstverständlich auch lautstark[5] kundtun.

Trotzdem oder gerade deshalb finde ich, dass ihr alle eure Aufgabe im Großen und Ganzen verdammt gut gemeistert habt.

Ich habe wirklich nur Respekt für euch übrig, dass ihr euch zuerst einmal bereiterklärt habt, den Job überhaupt zu machen und ihn dann aber auch sehr gut ausgefüllt habt.

Vielen Dank für alles!

Ciao,
Sebastian aka @elzoido

 

[1] Hier im Schwobeländle wird ja gesagt: „Net gschompfa isch globt gnuag“[2]

[2] Übersetzung für die Nicht-Spätzle-Fresser: „Nicht schimpfen ist genug des Lobes.“

[3] Ab wie vielen meckernden Personen ein Shitstorm beginnt, darauf mag ich mich nicht festlegen. 5 sind aber keinesfalls genug, vor allem nicht, wenn 4 davon bei jeder Gelegenheit meckern. :)

[4] 40.000 davon dürften sowieso der Meinung sein, dass der Bundesvorstand nicht anzuführen hat.

[5] Twitter, Mailinglisten, Blogs. Ihr wisst schon.

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