Archiv für Juni 2010

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Montag, 21. Juni 2010

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Montag, 14. Juni 2010

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Sonntag, 13. Juni 2010

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Samstag, 12. Juni 2010

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Freitag, 11. Juni 2010

Welche Wahrheit? – Den roten Schuh gibt es nicht!

Dienstag, 8. Juni 2010

War ich mir bis letzte Woche noch recht sicher, dass es keinen roten Schuh gibt, wurde ich nun vor recht kurzer Zeit abrupt eines Besseren belehrt. Hat doch wohl tatsächlich jemand ein wenig hier und da an der Realität gezupft, ihr dadurch eine neue Form verpasst und – ihr werdet es kaum glauben – einen roten Schuh kreiert.

Wer hier so virtuos die Gesetze der String-Theorie so mühelos manipulierte, um das Universum wie ein Marionettentheater aussehen zu lassen? Richtig. Der hier im Blog zur #37cc vorgestellte äußerst begabte Künstler Ey Lou Flynn.

Und die Ziele, die er sich hier mit der Schuhshow gesetzt hat, die sind von einem kleinen Sympathisanten wie mir kaum in Worte zu fassen, ich versuchs trotzdem (und klau im Zweifelsfall schamlos Worte). Es soll also das eigensinnigste und kreativste Rock-Album der jüngeren deutschen Geschichte entstehen („Blasphemie“, werden die Ärzte-Fans schreien! „Yeah, Blasphemie ist immer gut“ werde ich erwidern!). Und live (nunja, jedenfalls so live, wie es das Internet, Youtube und Konsorten erlauben) wird auf den Seiten der Schuhshow darüber berichtet. Ach ja, und eine geballte Ladung Interaktivität soll es dabei auch geben. Fein, fein, ich bin auf jeden Fall gespannt, was dabei herauskommt und werde, so es meine knapp bemessene Zeit erlaubt, auch versuchen, mein Scherflein zum unvermeidbaren Weg des Ey Lou Flynn in Richtung Rockstar, Plattenvertrag und tonnenweise Groupies beitragen. Und sei es mit einem Blogeintrag, den gefühlte 3,141 Leute lesen, denn auch diese können Multiplikatoren sein!

Leserbrief an die Heilbronner Stimme

Donnerstag, 3. Juni 2010

Zum Artikel: „Aufregung um Kamera-Quad“ (1.6.2010)

Da fährt ein von der Stadt beauftragtes Gefährt durch die Gegend, um Straßenschäden zu dokumentieren und der HSt fällt nichts besseres ein, als die diffuse Angst der Bevölkerung vor dem angeblich so bösen Google StreetView zu schüren.

Anstatt zum Beispiel die großen Datenkraken Bertelsmann, GEZ, Payback, ELENA oder wie sie alle heißen, einer ähnlich kritischen Berichterstattung zu unterziehen, wird hier nicht gerade subtil Politik gemacht. Man hat Google durch entsprechende Berichterstattung als großen, dunklen Bösewicht positioniert, lenkt von anderen Problematiken ab und stellt sich selbst als Datenschützer dar.

Dass im kommenden Jahr eine Volkszählung stattfinden soll, das wurde 2010 satte 2 Mal in der HSt erwähnt. Beim Zensus 2011 wird eklatant gegen das 1983 ausformulierte Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung verstoßen und teils hochsensible Daten werden zusammengetragen – zum Beispiel komplette Datensätze von Teilnehmern in Zeugenschutzprogrammen mit entsprechendem Hinweis! All das wird nicht thematisiert, sondern ignoriert und totgeschwiegen.

Aber gut, dann müssen eben ein weiteres Mal junge politische Kräfte wie der AK Zensus oder die Piratenpartei auf die Straßen gehen und die Informationsarbeit machen, bei der die sich gern als „traditionell“ bezeichnenden Medien bisher so kläglichst versagt haben.