Zwischendurch eine kleine Lobhudelei für die Free! Music! Week!: Ey Lou Flynn #37cc

Irgendwie schließt sich der Kreis ein wenig, die Musikpiraten haben mich auf den Künstler gebracht und nun benutze ich sie, um mit meinem leicht ungelenk anmutenden Review von Ey Lous Erstlingswerk wieder ein wenig platonische Liebe zurückzugeben. Tolles Ding, dieses Internet, nichtwahr?

Begonnen hat es, als ich im Herbst 2009 den Free! Music! Sampler! auf mein getreues Billig-MP3-Werbegeschenk-Abspielgerät holte. Anlass waren meine zarten ersten Überlegungen, mal wieder mit Freunden in Heidelberg ein kleines Festival namens „Rock im Feld“ zu veranstalten, nur diesmal, im Gegensatz zu früher, absolut GEMA-frei und komplett mit freier Musik. Ein Lied auf dem Sampler stach aus der Masse raus und blieb im Gehörgang kleben, das war das Laternenlied von Ey Lou Flynn. Als ich dann bei Jamendo weiter in die Richtung grub, stieß ich recht fix auf sein Album „Naja, ich hab mein Bestes gegeben“ und spätestens nach dem Afghanen im Opener Muuh! war ich am Haken.

Ehrenwort, gute Musik verdient Unterstützung, also hab ich das Album recht fix auch gekauft (inzwischen kann man es sich auch vom Maestro persönlich parfümiert schenken lassen) und selbstverständlich meinen Bekannten- und Verwandtenkreis auch aktiviert und dabei auch schon eine gute Handvoll neue Fans generiert.

Ey Lou Flynn beschreibt seine Musik als „Klingt wie platonische Liebe beim Seitensprung“. Das klang vor dem ersten Hören zwar schon irgendwie seltsam, danach fällt mir allerdings keine bessere Beschreibung ein. Liebe Leser (Ihr beiden da hinten im Eck, ihr seid gemeint!), wenn ihr einen Sinn für Humor habt, dann bleibt euch quasi gar nichts anderes übrig, als Ey Lou zu hören und Ey Lou zu lieben! Mehr kann und will ich über das Album und die diversen weiteren Songs hier gar nicht schreiben, da jeder Versuch meinerseits, die geballte Kreativität in Worte zu fassen, nur mir einer Horde heulender Kleinkinder enden kann.

Der Kreis schließt sich natürlich nicht so komplett, ich werde nach wie vor die neusten Eskapaden (wie zum Beispiel in letzter Zeit ein Behind-The-Scenes-Bericht des neusten Musikvideos) verfolgen, die neue Musik hören, die neuen Alben kaufen und in ein paar Jahren, wenn der Ey Lou Flynn das Münchener Olympiastadion füllt, stolz den jungen Dingern meine Erstauflage der ersten CD vorzeigen und mit verträumtem Blick von Früher[tm](c) erzählen.

Ey Lou Flynn – mach weiter so. Ich hätte gern soviel Kreativität und Sinn fürs Texten und Komponieren, wie du alleine vermutlich im kleinen Finger der linken Hand hast, das würd mir dann vermutlich schon absolut ausreichen.

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8 Kommentare zu „Zwischendurch eine kleine Lobhudelei für die Free! Music! Week!: Ey Lou Flynn #37cc“

  1. […] schön an. Zudem hörte ich auch in Ey Lou Flynn hinein, feiner deutscher Spaßrock empfohlen von El Bloggo. Beide Musiker hätte ich nie entdeckt, wenn es nicht die Vorstellungen gegeben […]

  2. […] in meinem Blogpost über die Musik der 00er Jahre vertreten war und in den letzten beiden Tagen bereits vorgestellt wurde, präsentiere ich ihn trotzdem nochmal als dritten Künstler der #37cc […]

  3. Ey Lou Flynn sagt:

    Wuhuu, das ist ja nett, dankeschön für die Vorstellung! Da bin ich mal eine Woche aus dem Internet raus und schon findet so eine einwöchige Veranstaltung zu Ehren von erfolglosen, ähh, wollte sagen, idealistischen Bands und Musikern statt!

    Für mich ist das ganz interessant, was dieses kleine „Creative Commons“ Märkchen bewirkt hat, das ich mir letztes Jahr über die Songs geklebt habe. Ich hatte offen gesagt gar nicht so viel dabei gedacht, das war einfach so eine „Och, warum nicht?“-5-Minuten-Entscheidung gewesen.

  4. […] Name ist dabei auch hier und da aufgeblitzt, vielen Dank dafür an elbloggo.de, mmd42.de und Mnementh! Heute ist der siebte und letzte Tag dieser Aktion und ich dachte mir, ich […]

  5. […] elBloggo 2.0: Ey Lou Flynn […]

  6. […] bereits gestern wurde Ey Lou Flynn auch heute empfohlen. Ey Lou Flynn ist ein deutschsprachiger Spaßpunker, der […]

  7. […] elBloggo 2.0 {Bloggender Piratenpartei-Pirat. Guckt ihr hier.} […]

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